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Salzburg is one of the 30 best regions in the EU
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Salzburg gehört zu den 30 besten Regionen der EU

Die neueste Analyse der Wirtschaftskammer Salzburg zeigt Salzburgs Sonderstellung in Österreich auf: Das Bundesland Salzburg führt die Riege der österreichischen Bundesländer, gemessen an den 30 besten EU-Regionen, erstmals an.

„Dieses Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen – in vielen wichtigen Kriterien liegt Salzburg in der Spitzengruppe der besten 30 EU-Regionen, und das mehrfach auf den vorderen Plätzen“, fasst WKS-Präsident Manfred Rosenstatter das Ergebnis einer neuen Analyse zusammen, die nun Klemens Kurtz von der Stabstelle Wirtschafts- und Standortpolitik der WKS veröffentlicht hat.

Dabei wurden 282 europäische Regionen (auf der sogenannten „NUTS-2-Ebene“) herangezogen und daraus die 30 besten Regionen, gemessen am BIP pro Kopf, als Vergleichsrahmen herausgezogen. Erfasst wurden auch alle anderen Bundesländer, wobei es aber diesmal nur Salzburg, Wien und Tirol in die Top-30 geschafft haben.

Salzburg spielt wirtschaftlich mit den wirtschaftsstarken Metropolregionen der EU wie London, Paris, Hamburg oder München mit. Das ist eine tolle Leistung unserer Betriebe. Ich danke allen Unternehmerinnen und Unternehmern und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dafür, dass Salzburg erneut eine Nummer-Eins-Position einnehmen konnte!WKS-Präsident Manfred Rosenstatter, Dipl. Betr. Oec. (BI)

Österreichs Nummer Eins bei Wirtschaftskraft pro Kopf

So punktet Salzburg erneut mit seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Vergleicht man die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung (umgerechnet in Kaufkraftstandards, kurz: KKS) der 30 besten EU-Regionen, so kommt auf jeden Salzburger ein Bruttoinlandsprodukt von 45.400 KKS. Salzburg erreicht damit erneut den 20. Platz (2017: 20. Rang) – und überholt damit gleichzeitig die bisherige Nummer eins, Wien. Die Bundeshauptstadt folgt auf Platz 21 (45.200 KKS), Tirol auf Platz 30 (40.900 KKS).

Vor Salzburg liegen allerdings die wirtschaftsstärksten Regionen Europas – in der Regel Hauptstadtregionen mit hochwertigen Dienstleistungen und Millionen Einwohnern oder Regionen mit europäischer Spitzenindustrie. So führen etwa die Finanzzentren InnerLondon (Platz 1 mit 188.000 KKS) und Luxemburg (Platz 2, 75.900 KKS) das Ranking an, gefolgt von der irischen Region Southern (unter anderem mit der größten Apple-Niederlassung außerhalb der USA, 66.200 KKS). Auf den weiteren Plätzen finden sich Hamburg (4), Brüssel (5) oder Oberbayern mit München (Platz 10). Auf die zunehmende Wirtschaftsstärke Osteuropas verweisen Spitzenplatze für Prag (7), Bratislawa (8) und Warschau (19).

Beste Werte bei Arbeitslosenquote

Salzburgs Stärke wird auch bei der Arbeitslosenquote deutlich, gemessen nach EU-Kriterien. Salzburg erreicht hier mit 2,8% (ausgehend von den Werten des Jahres 2018) den hervorragenden sechsten Platz (2018: Rang 8), nur Tirol schneidet mit 2,4% noch besser ab (Platz vier). Wien erreichte den 29. Rang. Die Region/Stadt mit der niedrigsten Arbeitslosenrate ist erneut Prag (1,3%), vor den beiden deutschen Regionen Stuttgart und Oberbayern.

Wie viele Menschen einer Region erwerbstätig sind, misst die Erwerbstätigenquote. Sie bezieht Selbstständige und unselbstständige Beschäftigte (15- bis 64-Jährige) ein. Salzburg schafft hier mit einer Quote von 77% den 9. Platz (2017: 16. Platz). Unter den österreichischen Bundesländern folgt Tirol erzielt am 14. Rang (76%) und Wien auf Platz 29 (66,8%). Besonders hohe Erwerbsquoten weisen Stockholm (Platz 1, 80,4%), Oberbayern (2. Platz, 80,3%) und Prag (3. Platz, 79,6%) auf.

Wenngleich sich die Lage bei der Erwerbsquote Älterer (55 bis 64 Jahre) verbessert hat, liegen hier Salzburg mit 56,6% Anteil der Älteren am Erwerbsleben auf Platz 24 und Tirol auf Platz 23 (Wien: Platz 26). „Sieger“ in dieser Kategorie ist auch hier Stockholm mit 78,5%, gefolgt von Prag (2. Platz, 77,9%) und Stuttgart (76,3%). Das Fazit fällt schon wie in der Untersuchung 2017 so aus: In fast allen Spitzenregionen Europas ist die Lebensarbeitszeit deutlich länger als in Salzburg oder Österreich, mit mittelfristigen Konsequenzen für das Sozial- und Pensionssystem Österreichs.

Starke Tourismusländer Tirol und Salzburg

Der jüngste Regionenvergleich der Top-30 zeigt erneut, wie sehr Salzburg vom Tourismus geprägt ist. In der europäischen Spitzengruppe der tourismusintensivsten Regionen Südtirol, Tirol und Salzburg (Verhältnis der Übernachtungen zur ansässigen Bevölkerung) hat es keine Verschiebungen gegeben. Südtirol nimmt nach wie vor Rang 1 mit einem Wert von 60,1 ein, Tirol folgt an der zweiten Stelle mit 49,5, Salzburg auf Platz 3 mit 41,6. Wien erreicht den 9. Platz in der „Tourismusintensität“.

Ausbildung: Nur wenige NEET‘s

Zwar landet Salzburg bei den tertiären (akademischen Bildungsabschlüssen) in der Gruppe der 25- bis 64-Jährigen mit einer Quote von 31,5% nur im unteren Drittel. Doch eine hohe Akademikerquote alleine sagt nichts über den Leistungsgrad der Wirtschaft aus. Entscheidend ist die Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften. Der hohe Fachausbildungsgrad in Österreich und Salzburg ist eine Ursache, warum Salzburg beim Arbeitsmarkt-Indikator der NEET-Rate mit dem 14. Platz im Mittelfeld noch gut abschneidet. Diese Quote umfasst alle Jugendlichen zwischen 18 bis 24 Jahren, die weder eine Schule besuchen oder eine Ausbildung absolvieren oder einem Beruf nachgehen. In Salzburg sind knapp 6,1% der Jugendlichen in diese Gruppe einzuordnen, ähnlich wie Tirol (5,3%). Ebenso liegt Salzburg unter dem Durchschnitt der 30 EU-Regionen, was die Quote der Personen mit ausschließlich Pflichtschulabschluss (also ohne weitere Ausbildung) aufweist. Südtirol kommt hier auf eine Quote von 30,9%, Prag hingegen auf einen Wert von 2,9%. Salzburg liegt mit 12,4% unter dem Durchschnitt von 14,7%.

Lebenserwartung: Südtirol führt nach wie vor

In das Ranking wurden nur die 30 wirtschaftlich besten Regionen aufgenommen und untereinander vergleichen. So haben es etwa die südlichen EU-Regionen nicht in das Ranking geschafft. Im Hinblick auf die Kategorie Lebenserwartung wären sie allerdings mit dabei. Sie weisen manche Regionen Spaniens, Italiens und Südfrankreichs oft eine deutlich höhere Lebenserwartung auf als Regionen in Mittel- und Ostereuropa.

Innerhalb der wirtschaftlichen führenden 30 Regionen der EU hat man jedenfalls in Südtirol die besten Chancen, lang zu leben. Dort haben Babys bei Geburt eine Lebenserwartung von 84,3 Jahren. Tirol folgt auf dem 4. Platz (83,2), Salzburg an achter Stelle (82,4).

Text source: Wirtschaftskammer Österreich: https://news.wko.at/news/salzburg/salzburg-beste-regionen-eu.html